Mögliche Ursachen von Durchfall nach dem Grillen

Wenn Durchfall den Alltag bestimmt

Die warmen Sommerabende laden zu einer Grillerei mit Freunden und Familie ein. Die Getränke sind angenehm kühl und das Fleisch brutzelt am Grill vor sich hin. Während auf das Essen gewartet wird, naschen die Ersten bereits vom Kräuterbaguette. Nach dem Hauptgang wird noch eine Grillbanane mit Schokolade serviert und schon geht es los. Der Bauch beginnt zu grummeln und es sticht im unteren Bereich. Wer kennt das nicht? An so einem schönen Abend ist das ärgerlich und es scheint vorzeitig ein Ende zu drohen. Aber warum passiert das so oft?

Mögliche Ursachen von Durchfall nach dem Grillen

Es gibt viele verschiedene Gründe für Verdauungsprobleme nach einem Grillfest. Zu einem essen die meisten mehr als sonst, zum anderen wird fettreicher gespeist als üblich. Vor allem wenn der Hunger groß ist, wird schneller und viel mehr als üblich gegessen, weil das Sättigungsgefühl erst nach mehreren Minuten eintritt.

Auch das fettreiche Essen sorgt für Tumult im Darm. Das Grillfleisch aus dem Supermarkt ist meistens mit Ölen und Gewürzen vormariniert, die den Darm überfordern und blockieren können. Magere Fleischsorten, wie Hähnchen und Filetfleisch sind eine leckere Alternative. Für alle, die kein Fleisch mögen, eignet sich Fisch sehr gut. Er schmeckt vom Grill nicht nur lecker, sondern enthält außerdem noch wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Eine weitere vegetarische Alternative für den Grillabend ist Grillkäse, wie beispielsweise Halloumi.

Mögliche Ursachen von Durchfall nach dem Grillen Fertigsaucen, Dips und Marinaden zählen ebenfalls zu den tückischen Fettfallen. Bereits ein Esslöffel Sauce kann bis zu 70 Kalorien enthalten. Auch die Light-Variante ist keine schlaue Idee. Sie enthält oft künstliche Süßstoffe, die gesundheitsschädlich sein können und zu weiteren Heißhungerattacken führen. Eine kalorienarme Alternative ist es, die Saucen selbst zu machen. Beispielsweise einfach Topfen mit griechischem Joghurt vermengen und mit Knoblauch, Kräutern, Salz und Pfeffer würzen. Probieren Sie es aus!

Viele Nudelsalat- oder Kartoffelsalatrezepte für einen kulinarischen Grillabend sind mit reichlich Mayonnaise und Zucker verfeinert, die die Kalorienanzahl gleich in die Höhe treiben. Auch hier gilt es, auf eine kalorienarme Variante zurückzugreifen. Dafür bietet sich beispielsweise ein Salat mit Joghurt und Zitrone an, der mindestens genauso gut schmeckt.

Zu alldem steht sogar das beliebte Knoblauchbrot, das gerne schon vor dem Gegrillten verputzt wird, ganz oben auf der Grill-Fettfallen-Liste. Ein Stück hat ungefähr 60 Kalorien und rund 3 Gramm Fett. Und ganz ehrlich, wann bleibt es bloß bei einem Stück? Grill-Gemüse und Salat mit fettarmem Dressing sind eine gesunde Alternative zum Brot. Ansonsten gilt: Das Brot selbst zubereiten und neue Rezepte ausprobieren. Eventuell auf Dinkel-Vollkornmehl zurückgreifen und wenig Butter verwenden.

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Beim Grillfest sind Bier, Wein und zuckerhaltige Getränke beliebte Durstlöscher. Es wird getrunken, ohne sich über die Nährwerte im Klaren zu sein. Alkohol hat beispielsweise negative Auswirkungen auf den Blutzucker. Er führt zu gesteigertem Appetit, die Fettverbrennung wird gebremst und er entzieht dem Körper Wasser. Auch für unseren Magen-Darm-Trakt ist eine hohe Zuckerzufuhr belastend. Zu viel Zucker kann das empfindliche Gleichgewicht zwischen Bakterien und Pilzen stören und zu einer Dysbalance führen. Das kann zu den typischen Verdauungsbeschwerden, wie Bauchschmerzen, Durchfall und Blähungen führen.

Was ist eigentlich Durchfall?

Durchfall ist etwas sehr Unangenehmes. Die vermehrte Entleerung belastet nicht nur das Wohlbefinden, sondern den gesamten Körper. Durchfall, auch Diarrhoe genannt, bringt den Flüssigkeits- und Energiehaushalt durcheinander und vor allem wässriger Durchfall kann den Körper sehr schnell schwächen. Man spricht von Diarrhoe, bei drei oder mehr Stuhlentleerungen pro Tag sowie bei einem Stuhlgewicht von mehr als 250 g täglich bei gleichzeitiger weicher bis flüssiger Stuhlkonsistenz. Selbst wenn es sich nicht so anfühlt, aber Durchfall ist keine Krankheit, sondern ein Symptom. Es ist ein Zeichen dafür, dass etwas im Körper nicht stimmt.

Ursachen von Durchfall

Für Diarrhoe gibt es viele verschiedene Ursachen. Oft ist es schwer nachzuvollziehen, woher der Durchfall kommt. Es könnte an einer Darm-Infektion liegen oder auch eine Nebenwirkung von Medikamenten sein, wie zum Beispiel Antibiotika. Aber auch Ernährungsumstellungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten und -allergien, sind mögliche Auslöser von Durchfall. Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit oder -allergie sollten Sie sich bei einem dafür zuständigen Arzt testen lassen und versuchen auf Lebensmittel zu verzichten, auf die Sie negativ reagieren. Durchfall kann darüber hinaus ein Symptom von verschiedenen Krankheiten wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Divertikulitis oder psychischen Belastungen sein.

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Activomin® besitzt die Fähigkeit, Schadstoffe und Toxine im menschlichen Darm an sich zu binden. Dadurch wird verhindert, dass schädliche Substanzen von unserem Körper aufgenommen werden und in die Blutbahn gelangen. Die durch Activomin® gebundenen Giftstoffe werden dann vom Körper auf natürlichem Weg ausgeschieden, noch bevor eine schädigende Wirkung entsteht.

Die in Activomin® enthaltenen Huminsäuren WH67® sind natürliche Abbauprodukte von Pflanzen, die überall in der Natur vorkommen. Sie weisen einen besonderen Nutzen auf, weil sie in der Lage sind, Haut und Schleimhäuten zu schützen, die Verdauung zu fördern und die körpereigene Abwehr zu stärken. Sie legen sich wie ein schützender Film über die Darmzellen und stellen dadurch die bei einer Durchfallerkrankung beanspruchten peripheren Nervenenden ruhig und beschleunigen den Wiederherstellungsprozess der normalen Darmfunktion. Ein weiterer Vorteil dieser speziellen Huminsäuren ist, dass sie die Schleimhäute abdichten und damit verhindern, dass Schadstoffe in das Blutsystem eindringen können.

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Was ist normaler Stuhlgang?

Haben Sie sich mal Gedanken über Ihren Stuhlgang gemacht? Falls nicht, dann sollten Sie wissen, dass Ihr Stuhl mehr über Ihren Gesundheitszustand aussagt, als Sie denken. Anhand von Farbe, Konsistenz und Häufigkeit der Darmentleerung können frühzeitig Krankheiten erkannt und behandelt werden.

Stuhl ist ein Abbauprodukt, das bei Verdauungsvorgängen im Darm entsteht. Er besteht zu einem hohen Anteil aus Wasser und aus unverdauten Resten der Nahrung, wie Ballaststoffen. Dazu kommen abgestoßene Zellen der Darmschleimhaut und Schleim. Bakterien und andere Mikroorganismen, die in der Darmflora vorkommen, sind ebenfalls in unserem Kot wiederzufinden.

Krankheiten können Farbe, Geruch oder Beschaffenheit des Stuhls verändern. Durchfälle, Bauchschmerzen und Bauchkrämpfe können etwa Anzeichen für Darmentzündungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn sein.

Bristol-Stuhlformen-Skala von den Forschern Kenneth Heaton und S. J. Lewis

Doch wie sieht normaler Stuhl eigentlich aus? Er ist einheitlich gelblichbraun bis dunkelbraun und von weicher, klar geformter Konsistenz. Die Menge hängt von der Ernährung ab. Durchschnittlich scheiden Menschen 100 bis 200 Gramm Stuhl pro Tag aus. Fasten und ballaststoffarme Ernährung reduzieren die Menge, bei vegetarischer Ernährung steigt jedoch die Häufigkeit. Der Rhythmus der Darmentleerung ist bei jedem Menschen anders und ist auch situationsabhängig. Mehrmals am Tag kann genauso normal sein, wie nur alle paar Tage.

Einen Überblick über die ideale Beschaffenheit des menschlichen Stuhls gibt die Bristol-Stuhlformen-Skala von den Forschern Kenneth Heaton und S. J. Lewis:

Typ 1 & 2: Verstopfung

Typ 3 & 4: Idealstuhl

Typ 7: Durchfall

Gesunde Darmflora

Der Darm ist das größte Organ im menschlichen Körper. Er ist acht Meter lang und hat dünne, fingerförmige Ausstülpungen, sogenannte Zotten, mit welchen er seine Oberfläche vergrößert. So beträgt diese insgesamt rund 400 m² und ist damit die größte Kontaktfläche des Körpers mit der Außenwelt. In unserem Darm sitzen etwa 80 % der Immunzellen, die für die Abwehrfunktion unseres Körpers essenziell sind. Zudem besitzt unser Darm ein sensibles Netzwerk bestehend aus Nerven und wird daher auch als „Zentrum des Wohlbefindens“ bezeichnet.

Die Darmflora ist Heimat für Billionen Bakterien, die täglich wichtige Funktionen im Körper übernehmen. Neben der Aufspaltung der Nahrung, Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen, Produktion von lebenswichtigen Vitaminen, Enzymen und Aminosäuren, ist die Abwehr von Krankheitserregern und Giftstoffen im Körper eine wichtige Aufgabe. Ist unsere Darmflora aus dem Gleichgewicht, sprich, ein Ungleichgewicht von guten und bösen Bakterien, dann ist der Darm nicht mehr in der Lage, seinen ursprünglichen Aufgaben nachzugehen. Was kann unseren Darm in eine Dysbiose (Ungleichgewicht) bringen? Beispielsweise Stress, falsche Ernährung, wenig Bewegung oder Medikamente wie Antibiotika. Eine gestörte Darmflora kann viele Auswirkungen auf den Körper haben und im schlimmsten Fall zu Krankheiten führen. Um den Darm und seine Bakterien wieder in Balance zu bringen, können Probiotika aus der Apotheke unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden wiederherstellen. Probiotika bestehen aus ausgewählten Bakterienstämmen, die im menschlichen Körper vorkommen. Diese Stämme können das bakterielle Ungleichgewicht regulieren und die Darmflora längerfristig wieder aufbauen.

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