Hausstaubmilbenallergie: Ist das der Grund für Ihre Allergien und Symptome?

Florentina Sgarz, BA

Hausstaubmilben: Sind sie der Grund für Ihre Allergie und Ihre Symptome?

Fühlen Sie sich oft unausgeschlafen? Oder wachen Sie mit Symptomen auf, die einer Erkältung ähneln ? Die Ursache dafür können Ihre Bettgenossen sein: Die Hausstaubmilben! Eine Hausstaubmilbenallergie gehört zu den häufigsten auftretenden Allergien: Bereits jeder Zehnte ist gegen den Kot der Hausstaubmilbe überempfindlich. In nahezu jedem Haushalt gibt es Hausstaubmilben und im Gegensatz zur Pollenallergie, unter der die Betroffenen nur zur Saison leiden müssen, sind Milben-Allergiker dem Reiz das ganze Jahr über ausgesetzt. Vor allem in kalten Jahreszeiten sterben die Milben, Spinnen und Co durch die trockene Heizungsluft ab und werden zersetzt. So gelangen noch mehr Allergene in die Atemluft.

Was sind Hausstaubmilben eigentlich?

Was sind Hausstaubmilben eigentlich?

Hausstaubmilben gehören zur Gattung der Spinnentiere und sind mit dem bloßen Auge nicht sichtbar. Mit ihren 0,1 bis 0,5 mm Größe krabbeln sie unerkannt über unsere Matratzen. Ganz verhindern kann man ihre Anwesenheit leider nicht, denn selbst im reinsten Haushalt finden sich Hausstaubmilben. Besonders gerne leben sie an dunkeln, feuchten Orten: Matratzen, Kissen und Decken eignen sich ideal als Lebensraum. Ebenfalls findet man Hausstaubmilben in Pölster und Teppichen, denn dort finden Sie das optimale Klima und genügend Nahrung. Hierzu zähen nämlich abgestorbene Hautzellen der Menschen. Eigentlich sind Hausstaubmilben unschädlich, aber manche Menschen reagieren allergisch auf sie. Genau genommen ist der Auslöser der Allergie ein Enzym, welches sich im Kot der Milben und in toten Milbenkörper befindet. Mit jedem Atemzug werden diese Partikel eingeatmet und lösen die typischen Allergiesymptome aus. Aber sie leben nicht nur im eigenen zu Hause, sondern ebenso an öffentlichen Orten oder in öffentlichen Verkehrsmitteln. Man kann sogar über andere Menschen mit ihnen in Berührung kommen.

Symptome einer Hausstaubmilbenallergie

Bei einer Hausstaubmilbenallergie treten die Beschwerden meist das ganze Jahr über auf. Vor allem in den Übergangsperioden (Herbst/Winter, Winter/Frühling) sind die Beschwerden am stärksten zu spüren. Noch dazu kommt, dass die Heizungsluft die Allergene hochwirbelt. Die Symptome treten besonders im Bereich der Atemwege, Augen und Nase auf:

  • Häufiges Niesen
  • Laufende oder verstopfte Nase
  • Gerötete, rinnende oder juckende Augen
  • Nesselausschläge
  • Engegefühl in der Brust
  • Husten

Die Allergie-Symptome sind sehr ähnlich einer Erkältung und die eigentliche Allergie bleibt daher lange unerkannt. Die Beschwerden sind oft direkt nach dem Aufwachen spürbar -was kein Wunder ist: das Sie ja die Nacht gemeinsam mit Ihnen verbracht haben. Da Allergiker oft jede Nacht über mehrere Stunden dem Allergen ausgesetzt sind, wachen sie erschöpft auf und sind nicht so leistungsstark wie nach einer erholsamen Nacht. Die durch die Hausstauballergie verursachte Dauermüdigkeit kann auf das Gemüt schlagen und schlechte Stimmung verursachen.

Was hilft bei Hausstaubmilbenallergie?Hausstaubmilbenallergie: Ist das der Grund für Ihre Allergien und Symptome?

Das Haus milbenfrei zu gestalten ist so gut wie unmöglich, es ist lediglich machbar, die Anzahl der Milben mit folgenden Tipps zu verringern:

  • Zimmertemperatur im Schlafbereich nicht höher als auf 18 Grad Celsius regulieren.
  • Keine Luftbefeuchter im Haus installieren und regelmäßig lüften, damit die Luft trocken bleibt.
  • Vermeiden Sie Luftaufwirbler wie Klimaanlagen, Ventilatoren oder Heizlüfter.
  • Spätestens alle acht Jahre sollten Sie sich eine neue Matratze kaufen, damit die Milbenpopulation nicht zu groß wird.
  • Benutzen Sie ein Darmschleimhauttherapeutikum. Es ist extrem wertvoll dabei, eine der Hauptursachen für die Entstehung von Allergien, nämlich eine geschädigte Darmschleimhaut, zu regenerieren.
    Zusammenhang von Darm und Allergien
  • Waschen Sie Ihre Bettwäsche regelmäßig bei 60 Grad Celsius, denn dadurch werden die Hausstaubmilben abgetötet. Bei einer starken Allergie empfiehlt es sich, wöchentlich die Bezüge zu wechseln.
  • Setzen Sie auf Probiotika! Versuchen Sie die entzündete Darmschleimhaut zu „reparieren“. Das kann man mit speziellen Kombinationen aus hochspezialisierten Darmsymbionten, die in Studien nachweislich Entzündungen reduziert haben versuchen.
    Erfahren Sie mehr über Probiotika
  • Es lohnt sich, beim Schlafengehen einen Schlafanzug zu tragen, denn er saugt den Schweiß, der in der Nacht entsteht, auf und reduziert somit die Nahrung, also die Hautschuppen, der Milben.
  • Sie sollten sich spezielle Milbenschutzbezüge für Ihre Matratzen, Decken und Kissen besorgen. Diese speziellen Bezüge verhindern den Kontakt zwischen dem Kot der Milben und dem Allergiker. Diese Bezüge sollten extrem dicht sein, da der Kot der Milben feinster Staub sein kann.
  • Sie sollten typische Staubfänger wie Vorhänge, überflüssige Gestecke oder offene Bücherregale und Kleiderschränke vermeiden. Ein Bett ohne Bettkasten reduziert ebenfalls Hausstaub, da sich dort sehr viele Milben ansammeln können.
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