Stressfrei durch den Herbst

Carola Bachbauer

Stressfrei durch den Herbst

Der Herbst hält Einzug in das Land. Kürzere Tage, sinkende Temperaturen und Nebelschwaden gehören ebenso zu dieser Jahreszeit wie ein spürbarer Anstieg des Stresspegels nach dem Urlaub. Das kann sich nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf den Körper und insbesondere auf den Darm schlagen.

Stressfrei durch den HerbstDie Umstellung von Ferien auf Schulbeginn verursacht bei Kindern und Jugendlichen oft Stress. Nach den ruhigen Sommermonaten müssen sie sich nun wieder an den Schulalltag gewöhnen. Dies bedeutet nicht nur früh aufzustehen, konzentriert zuzuhören und zu lernen. Die Youngsters haben häufig auch mit hohen Erwartungen und Leistungsdruck zu kämpfen.

Bei manchen Kindern hat die permanente Anspannung Auswirkungen auf das Essverhalten. Während einige gar nichts essen wollen, trösten sich andere mit übermäßiger Nahrungsaufnahme. Darauf kann der Verdauungstrakt mit Blähungen, Durchfall oder Verstopfung reagieren.

Immunsystem steht unter Stress

Das Schuljahr 2020/2021 war für Kinder und Jugendliche in vielerlei Hinsicht nicht einfach. Das Homeschooling bedeutete Isolation, digitaler Unterricht und mit Freunden lediglich über Videotelefonate in Kontakt zu bleiben. Der lange Lockdown schlug sich nicht nur auf die Stimmung, sondern hatte auch Auswirkungen auf das Immunsystem. Das liegt daran, dass unser Abwehrsystem während der Isolation mit sehr wenigen Keimen in Kontakt kam. Auch Stress kann uns anfälliger für Krankheiten machen. Deswegen erkranken Kinder und Jugendliche ab dem Schulstart beispielsweise leichter an Schnupfen, Mittelohrentzündung, Mandelentzündung oder grippalen Infekten.

Obwohl nicht sämtliche dieser Erkrankungen von Bakterien ausgelöst werden (Schnupfen und grippale Infekte sind vorrangig durch Viren verursacht!), werden häufig Antibiotika verschrieben. Liegt tatsächlich eine bakterielle Infektion vor, lindert die Einnahme von Antibiotika zwar die Beschwerden und beschleunigt die Genesung, jedoch werden auch die nützlichen Bakterien im gesamten Körper dezimiert und der „Schutzwall“ freundlicher Mikroorganismen nachhaltig beschädigt. Krankheitserreger haben dann leichtes Spiel – deshalb treten viele Infekte immer wieder auf.

Unser Tipp:

Wenn das Immunsystem besonders gefordert ist, sollte Klein und Groß das Mikrobiom unterstützen. Wussten Sie, dass es auch im Mund nützliche Bakterien gibt, welche Erreger von Hals-, Nasen- und Ohreninfekten in Schach halten?

Zerreißprobe Herbst

Aber nicht nur für unsere Kleinen ist der Herbst eine herausfordernde Zeit. Die immer kürzer werdenden Tage, das düstere Wetter, im Dunkeln aufzustehen und zur Arbeit zu fahren – all das kann auch bei Erwachsenen auf die Stimmung drücken. Außerdem steigt der Stresspegel im Beruf gegen Ende des Jahres oft noch einmal rasant an. Wenn beruflicher, schulischer oder privater Stress einem zu viel wird, sollte unbedingt etwas dagegen unternommen werden.

Dauerstress begünstigt nicht nur Schlafstörungen und Depressionen, sondern hat auch negative Auswirkungen auf die Verdauungsorgane.

Die vermehrte Freisetzung von Stresshormonen kann die Artenvielfalt der Darmbakterien vermindern und einen Rückgang der nützlichen milchsäurebildenden Bakterien verursachen. Infolge des Bakterienrückgangs lässt sich die Nahrung nur schwer verdauen. Zunächst äußert sich das in Form von Bauchschmerzen, später können auch Durchfall oder Erbrechen auftreten. Zusätzlich wird die empfindliche Darmschleimhaut geschädigt, wodurch sie Giftstoffen und Krankheitserregern kaum Widerstand leistet.

Unser Tipp:

Wenn nun die kalten Monate vor der Tür stehen – und somit auch die Grippesaison, ist es wichtig, die eigene Verdauung auf den Herbst vorzubereiten. Ist Ihre Darmflora gestört und leiden Sie häufig unter Durchfall, Blähungen, Verstopfung oder Ähnlichem, kann eine Darmreinigung ratsam sein. Dabei wird der Darm entlastet und beruhigt. Anschließend ist es entscheidend die Darmflora mit Probiotika wieder aufzubauen.

Stressfrei durch den Herbst - KürbisErnährung als Schlüssel zu einem gesunden Darm

Um die Darmflora im Gleichgewicht zu halten, ist eine ausgewogene Ernährung essenziell. Das ist auch bei der Schuljause zu bedenken. Ein gesunder Snack sollte Obst, Gemüse und Vollkornbrot beinhalten. Hierfür haben sich vor allem frische und saisonale Lebensmittel als optimal erwiesen. Im Herbst sind z.B. Äpfel, Birnen, Brombeeren, Weintrauben, Zwetschken (Pflaumen), Kürbis und Rote Rübe (Rote Beete) aus heimischem Anbau erhältlich.

Des Weiteren sind ballaststoffreiche Lebensmittel wie Karotten, Pastinaken und Hülsenfrüchte, die als Präbiotika den guten Darmbakterien als Nahrung dienen, für eine gesunde Ernährung von Bedeutung. Zusätzlich sollten vor allem in der kalten Jahreszeit regelmäßig probiotische Lebensmittel konsumiert werden. Zu den bekanntesten zählen Naturjoghurt, Käse und fermentiertes Gemüse. Sie fördern die Diversität der Darmflora und schützen so das Immunsystem gegen krankmachende Bakterien.

Unser Tipp:

Eine abwechslungsreiche Ernährung ist ideal für den Darm. Dabei darf auf keinen Fall auf die Flüssigkeitszufuhr vergessen werden. Deshalb sollte immer eine Flasche mit Wasser oder ungesüßtem Tee in der Schule oder Arbeit griffbereit sein.

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Unser hochqualifiziertes Beratungsteam, bestehend aus Ärzten, ApothekerInnen, Biologen, Ernährungsfachleute und Mikrobiologen stehen für Auskünfte rund um den Darm und seine mikroskopisch kleinen Bewohner gerne zur Verfügung.

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