Hochsensibilität - überreiztes Gehirn und gestresster Darm

Katrin Griebler

Hochsensibilität: Überreiztes Gehirn und gestresster Darm

...zu laut, zu schnell, zu viel, zu grell...

Hochsensibilität – circa 20 Prozent der Bevölkerung sind davon betroffen. Die Hintergrundmusik im Büro, die spielenden Kinder der Nachbarn, das Licht im Raum, Hitze, Kälte, Menschenansammlungen und negative Stimmung – was für „normal“ Sensible höchstens als lästig empfunden wird, kann bei hochsensiblen Personen zu einer massiven Überflutung an Reizen führen. Hochsensible Personen sind diesen Reizen im Alltag nahezu ständig ausgesetzt. Diese erhöhte Sensibilität und die damit verbundenen Stressreaktionen, führen zu kognitiven, emotionalen und körperlichen Einbußen.

Erschöpfung, Leistungsabfall, verminderte Konzentration und Aufmerksamkeit, Herz-Kreislaufprobleme, Gereiztheit, Ängstlichkeit, Schlafstörungen und auch Verdauungsstörungen sind bei hochsensiblen Personen wiederkehrende Symptomatiken. Durch Unverständnis und mangelnder Glaubhaftigkeit ihres Umfeldes, vermindert sich das eigene Selbstwertgefühl und ein Leidensdruck entsteht, der in einer psychischen Erkrankung (Depression, Angststörung) enden kann.

Hochsensibilität auch Hypersensibilität genannt, ist ein Persönlichkeitsmerkmal, dass sich durch intensivere Wahrnehmung der Sinneseindrücke und ausgeprägter Feinfühligkeit kennzeichnet.

Bekannt wurde dieses Phänomen in den 90er Jahren durch die amerikanische Psychotherapeutin Elaine N. Aron. Diese kam zu der Erkenntnis, dass hochsensible Personen (highly sensitive Persons – HSPs) eine angeborene Verhaltensdisposition gegenüber neuen Umweltreizen ist, die mit Verhaltenshemmung, sensorischer Sensitivität, vertiefter Informationsverarbeitung, sowie erhöhter emotionaler und physiologischer Reaktivität einhergehen. In der Wissenschaft ist diese Theorie jedoch umstritten, denn bis heute gibt es keine eindeutigen Studien, die dieses Persönlichkeitsmerkmal belegen. Jedoch wurden in einigen Studien der High-Sensitivity-Forschung beobachtet, dass HSPs eine höhere Aktivität in den neuronalen Regionen im Gehirn aufweisen, vor allem in einem Teil der Großhirnrinde (Neokortex), der an der Steuerung der Aufmerksamkeit und Sinnesverarbeitung beteiligt ist. Auch ein Teil des Zwischenhirns (Thalamus) scheint eine Rolle zu spielen. Dieser hat die Funktion als Filter eingehender Informationen, darüber zu entscheiden, welche äußeren und inneren Reize ins Bewusstsein dringen und welche nicht. Bei hochsensiblen Personen könnte er mehr Reize als relevant durchlassen, als bei „normal“ Sensiblen. Einige Forscher vermuten zudem, dass auch noch ein weiterer Teil des Zwischengehirns (Hypothalamus), der als Regler unserer Gefühle fungiert, bei HSPs in veränderter Weise arbeiten könnte.

Hochsensibilität - überreiztes Gehirn und gestresster Darm

Symptome, die hochsensible Personen aufweisen:

  • hohes Maß an Empathie und Einfühlungsvermögen
  • intensivere Gefühlswahrnehmung (Wut, Trauer, Angst, Freude,)
  • verstärke akustische und optische Wahrnehmung
  • komplexe Gedankengänge und ausgeprägte Fantasie
  • sensibleres Erleben von Geschmack und Geruch
  • höhere Kreativität
  • schnelle Begeisterungsfähigkeit
  • hohes Verantwortungsbewusstsein
  • schnelle Ermüdung
  • schlechtere Stressverarbeitung
  • häufig Magen–Darm-Beschwerden

Demnach erleben hochsensible Personen durch die verstärkte Wahrnehmung äußere und innere Reize intensiver, wenngleich nicht jeder Hypersensible auf alle Reize gleich stark reagieren muss und doch gibt es eine Gemeinsamkeit – ständiger Stress!

OMNi-BiOTiC® STRESS Repair: Stress? Tun Sie was dagegen!Welche Rolle spielt hier unser Darm-Mikrobiom ?

Es ist wichtig zu wissen, dass neben unserem Gehirn („Kopfhirn“), welches Teil des zentralen Nervensystems ist und aus unzähligen Nervenzellen (Neuronen) besteht, unser Darm-Mikrobiom ein ähnlich funktionelles Netz aus Nervenzellen aufweist. Dieses enterische Nervensystem („Bauch-hirn“) ist zwar für sich autonom und unabhängig und doch steht es in ständiger Kommunikation mit dem Kopfhirn. Dieser Austausch erfolgt über die Darm-Hirn-Achse, von der über 90% der Informationen vom Darm zum Gehirn über Nervenbahnen, vor allem dem Vagusnerv, weitergegeben werden. Auch wenn diese Steuerung nicht bewusst von uns beeinflusst werden kann, gibt es eine Unterstützung die wesentlich dafür ist, ob die Kommunikation zwischen Bauchhirn und Kopfhirn negativ oder positiv ausfällt – unsere Darmbakterien. Aktuelle Studien rücken die Bedeutung des Darm-Mikrobioms (Gesamtheit der Mikroorganismen im Verdauungstrakt) in der bidirektionalen Kommunikation zwischen Darm und Gehirn immer mehr in den Vordergrund. Unsere Darmbakterien produzieren Signalmoleküle, welche eine Rolle in der Regulation der Hirnfunktion und folglich der menschlichen Verhaltensweise spielen.

Menschen mit ständig hoher Belastung, Überreizung, Überforderung und nur geringen Erholungsphasen im Alltag entwickeln häufig ein auffälliges Stressmuster. Bei hochsensiblen Menschen ist das Risiko für derart chronischen Stress sogar deutlich erhöht, da sie auf Belastungen viel schneller mit Stress reagieren. Die Folge von psychischen Reizen wie Stress sind Entzündungen, das Absterben unserer lebenswichtigen Bakterien und die Durchlässigkeit der Darmbarriere.

Probiotikum– OMNi-BiOTiC® STRESS Repair bei stressbedingt verstärkten Entzündungen der Darmschleimhaut

Für hochsensible Personen eignet sich die Einnahme von OMNi-BiOTiC® STRESS Repair besonders gut. OMNi-BiOTiC® STRESS Repair ist ein Multispezies-Probiotikum, dass neun aktive Bakterienstämme beinhaltet, die nachweislich den Folgen von Stress entgegenwirken und somit eine zentrale Rolle bei stressbedingt verstärkten Verdauungsstörungen spielt. Der gezielte positive Aufbau der Darmbarriere durch die Gabe medizinisch relevanter Probiotika wie OMNi-BiOTiC® STRESS Repair stärkt die Darmbarriere, wirkt den systemischen und den darmassoziierten Entzündungsreaktionen entgegen und kann die Hormonproduktion stabilisieren. Die Hormone Serotonin („Glückshormon“) und Melatonin („Schlafhormon“) werden nämlich im Darm gebildet und sind unerlässlich für unsere innere Balance, unser Wohlbefinden und einen erholsamen Schlaf.

META-CARE® B-Complex - Starke Nerven

Für starke Nerven – META-CARE® B-Complex

Für unsere Nerven, Stoffwechselvorgänge und Wohlbefinden sind B-Vitamine essenziell. META-CARE® B-Complex enthält alle 8 Vitamine der B Gruppe in ihrer biologisch aktiven Form, die dadurch effizient resorbiert werden und somit für ihre Aufgaben schnellstmöglich zur Verfügung stehen. Ein weiterer Bestandteil in META-CARE® B-Complex ist Phosphatidylserin, das in besonders hohen Mengen im Gehirn vorkommt und dort ein wesentlicher Bestandteil aller Zellmembranen ist. Phosphatidylserin ist von großer Bedeutung bei der Reizübertragung zwischen den Nervenzellen und ist für die Verarbeitung und Übertragung eingehender Informationen verantwortlich. Zusätzlich wurde der Formel MyoInositol und Cholin beigefügt, die eine Grundlage von wichtigen Neurotransmittern darstellen und somit einen erheblichen Einfluss auf den Gehirnstoffwechsel und die Psyche haben.

META-CARE® Magnesium Plus – Das Mineral für Psyche und Nervensystem

Magnesium ist DAS „Mineral für Psyche und Nervensystem“ – Es wird nahezu überall in unserem Körper und unseren Zellen benötigt. Magnesium übernimmt wichtige Aufgaben, wie die Muskelfunktion, den Erhalt gesunder Zähne und Knochen, ist essentiell für den Energiestoffwechsel und das Elektrolytgleichgewicht. Ein erhöhter Bedarf an Magnesium entsteht meist durch Sport, Stress und regelmäßige Medikamenteneinnahme. META-CARE® Magnesium Plus liefert Magnesium in der organischen Verbindung Magnesiumbisglycinat, die eine sehr gute Bioverfügbarkeit aufweist und daher vom Körper optimal aufgenommen werden kann. Die Formel wird mit Vitamin D3 in einem idealen Verhältnis ergänzt und liefert so eine zusätzliche Unterstützung für Muskeln, Knochen und Zähne. Zudem enthält das hochwertige Mikronährstoffpräparat einen klinisch geprüften Spezialextrakt aus Mango-Fruchtpulver.

Hilfreiche Tipps die bei Hochsensibilität helfen:

  • erlernen Sie Entspannungstechniken wie das autogene Training, progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, Meditationen, und integrieren Sie diese täglich in Ihren Alltag
  • legen Sie öfters eine „Verschnaufpause“ ein
  • lernen Sie „Nein“ zu sagen
  • achten Sie auf Ihre persönliche innere und äußere Grenze
  • sorgen Sie für genug Rückzugsmöglichkeiten
  • sorgen Sie für tägliche moderate Bewegung – vorzugsweise in der Natur
  • gehen Sie zeitig zu Bett und sorgen Sie für ein angenehmes Raumklima
  • umgeben Sie sich mit Menschen, die Ihnen guttun
  • essen Sie nährstoffreiche Lebensmittel
  • trinken Sie ausreichend Flüssigkeit
  • akzeptieren Sie Ihre Feinfühligkeit
  • holen Sie sich professionelle Hilfe bei hohem Leidensdruck
  • unterstützen Sie Ihren Darm mit einem Multispezies-Probiotikum
  • Achten Sie auf sich und Ihr BAUCHGEFÜHL

Katrin GrieblerÜber die Autorin

Mein Name ist Griebler Katrin, ich bin pharmazeutisch kaufmännische Assistentin, Mutter eines Sohnes und Hunde- und Katzenmama.
Meine Leidenschaft und meine Berufung ist es, Menschen in ihrem ganzheitlichen Wohlbefinden zu unterstützen.

Als PKA, Darmfachberaterin und Entspannungs- und Achtsamkeitstrainerin ist es mir wichtig,
Menschen ihr höchstes Gut (wieder) näher zu bringen – unsere körperliche, geistige und seelische Gesundheit!

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Unser hochqualifiziertes Beratungsteam, bestehend aus Ärzten, ApothekerInnen, Biologen, Ernährungsfachleute und Mikrobiologen stehen für Auskünfte rund um den Darm und seine mikroskopisch kleinen Bewohner gerne zur Verfügung.

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